Unsere Öko-Dämmstoffe

Für mehr Wohngesundheit bei weniger Energiekosten

Dämmung wird eingesetzt, um Wärmeverluste zu minimieren und damit Energiekosten zu senken. Nachhaltige Dämmstoffe sollten heute jedoch weit mehr können als nur dämmen. Natürliche, gesundheitsverträgliche Dämmstoffe wirken sich positiv auf Klima, Lärmschutz, Wohngesundheit und unsere gesamte Umwelt aus.

Die wachsenden Ansprüche an Ökologie, Gesundheit, Recyclingfähigkeit und Fähigkeit zur Feuchtigkeitsaufnahme, erfordern zunehmend innovative Lösungen. Deshalb setzen wir auf Öko-Dammstoffe. Das sind Dämmstoff-Kombinationen aus Naturmaterialien, die positive bauphysikalische und baubiologische Eigenschaften verschiedener Werkstoffe in sich vereinen. Darüber hinaus ist deren Primärenergiefaktor gegenüber konventionellen Dämmstoffen auf ein Minimum reduziert. Und je kleiner der Primärenergiefaktor, desto positiver Ihre Energiebilanz. Für eine Dämmung mit gutem Gefühl!

Entdecken Sie unsere Öko-Dämmstoffe! Gemeinsam finden wir die optimale Dämmung für Ihre speziellen Anforderungen. Auf Wunsch realisieren wir für Sie auch eine komplette Dämmung nach Passivhaus-Standard. Wir beraten Sie gerne!

Zellulose

Zellulose wird aus Recyclingpapier gewonnen, das mit Brandschutzmitteln versetzt wird. Der Werkstoff verfügt über ausgezeichnete Dämmwerte – sei es als Schallschutz oder  dank hervorragender feuchtigkeitsregulierender Eigenschaften als Wärmeschutz im Winter wie auch im Sommer bei hohen Außentemperaturen. Aufgrund des extrem niedrigen Primärenergiefaktors – etwa ein Zwanzigstel im Vergleich zu einem Dämmstoff aus PUR-Kunststoff – sorgt Zellulose für eine Top-Energiebilanz. Zellulose eignet sich als Einblasdämmung für Gefache oder Hohlräume, aber auch zur losen Verflockung.
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Holzfaser

Als Grundmaterial verwenden wir unbelastetes Holz, das zerkleinert wird und zu Platten oder Einblasmaterial verarbeitet wird. Holzfaser verfügt über hervorragende Dämmeigenschaften. Dank ihres hohen Feuchtespeichervermögens sorgt sie für ein perfektes Raumklima und bietet eine optimale Wärmedämmung im Winter, ebenso wie Hitzeschutz im Sommer. Der Primärenergiefaktor liegt bei etwa einem Drittel im Vergleich zu Mineralwolle. Holzfaser wird als Unterdeckplatte oder flexible Gefachdämmung eingesetzt. Möglich ist hier auch die Kombination mit Hanffasern. Alternativ eignet sich das Material auch zur Einblasdämmung.

Hanf

Hanf ist eine robuste Pflanze, die schnell wächst und besonders langlebig ist. Der Naturstoff enthält keine pflanzlichen Eiweiße und ist daher beständig gegen Feuchtigkeit und resistent gegen Käfer-, Motten- und Schimmelbefall. Als Dämmstoff hat Hanf eine sehr gute feuchtigkeitsregulierende Wirkung. Das Produkt wird vorzugsweise in Matten verarbeitet und ist nach Verbrauch einfach kompostierbar.

Flachs

Der Naturstoff wird aus der Flachs-Pflanze gewonnen und hauptsächlich als Mattenware verarbeitet. Als Bindemittel wird überwiegend Kartoffelstärke eingesetzt und zur Stabilität häufig Stützfasern aus Kunststoff eingearbeitet. Flachs verfügt über sehr gute Wärmedämmungs-Eigenschaften. Der Naturstoff ist diffusionsoffen, nimmt also Feuchtigkeit leicht auf und gibt sie wieder ab und sorgt deshalb für ein besonders gutes Raumklima.

Schafwolle

Für die Wärmedämmung wird Schurwolle ohne Bindemittel zu Bahnen oder Platten verarbeitet und mit einem Enzym behandelt, um Mottenbefall vorzubeugen. Der Dämmstoff zeichnet sich durch seine sehr gute Wärmeleitfähigkeit von 0,36 W/m2K aus.

Kokosfasern

Als Dämmstoff werden Kokosfasern zu Vliesen und flexiblen Dämmmatten verarbeitet. Durch pflanzeneigene Gerbstoffe weist der Naturstoff eine hohe Widerstandsfähigkeit gegenüber Nässe und Verrotten auf. Deshalb wird diese Dämmung gerne in feuchtigkeitsempfindlichen Bereichen eingesetzt.